Die in Kalifornien geborene Christina Ricci absolvierte bereits als Kind ihr Leinwanddebüt in MEERJUNGFRAUEN KÜSSEN BESSER, in dem sie Chers jüngste Tochter spielte. Schon kurz darauf übernahm sie 1991 in ADDAMS FAMILY die Paraderolle der Wednesday Addams, die sie zwei Jahre später in DIE ADDAMS FAMILY IN VERRÜCKTER TRADITION wiederholte. Zu ihren weiteren Filmerfolgen zählen CASPER, NOW & THEN – DAMALS UND HEUTE sowie SLEEPY HOLLOW, für den sie mit dem Blockbuster Entertainment Award ausgezeichnet wurde.
In den neunziger Jahren etablierte sich Ricci als eine der gefragtesten Schauspielerinnen im Independent-Bereich. So überzeugte sie unter anderem in DER EISSTURM, BUFFALO 66, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS und THE OPPOSITE OF SEX – DAS GEGENTEIL VON SEX. Darüber hinaus lieh sie der Figur Gwendy Doll in SMALL SOLDIERS ihre Stimme und drehte PECKER, EINE NACHT IN NEW YORK, IN STÜRMISCHEN ZEITEN sowie MIRANDA.
Neben ihrer Schauspieltätigkeit wagte Christina Ricci zuletzt auch erste Gehversuche hinter den Kulissen.
So produzierte sie PUMPKIN sowie ADRENALYNN (Regie: Tony Daniel, Alan Serboff) und fungierte als Co-Produzentin des Dramas PROZAC NATION. In allen drei Filmen ist sie selbstverständlich auch vor der Kamera aktiv. Zu ihren weiteren Werken zählen MONSTER sowie Woody Allens ANYTHING ELSE. Unter Wes Cravens Regie stand sie außerdem für VERFLUCHT vor der Kamera.
Vor kurzem erhielt Ricci für ihre Gastrolle in der Hit-Serie "Grey’s Anatomy" eine Emmy-Nominierung.
Zu Riccis aktuellen Arbeiten gehören Auftritte an der Seite von Samuel L. Jackson in Craig Brewers BLACK SNAKE MOAN sowie SPEED RACER, die Realverfilmung einer japanischen Zeichentrickserie, bei der die MATRIX-Macher Larry und Andy Wachowski Regie führen.
James McAvoy wurde am 21.April 1979 im schottischen Glasgow geboren und besuchte die prestigeträchtige Royal Scottish Academy of Music and Drama. In seiner noch kurzen Karriere hat er sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehen und im Kino bereits eine ganze Reihe von Erfolgen zu verzeichnen.
Bestens bekannt ist McAvoy als Faun Mr. Tumnus in DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA. Vor diesem Film machte er durch seine Darstellung des Leto II in der Sci-Fi Channel-Serie "Children of Dune" (2003) nach den Büchern von Frank Herbert auf sich aufmerksam.
Zuletzt drehte McAvoy neben PENELOPE die romantische Komödie STARTER FOR TEN, die Jane Austen-Biographie GELIEBTE JANE und ABBITE an der Seite von Keira Knightley. Bleibenden Eindruck hinterließ er auch als Leibarzt des ugandischen Diktators Idi Amin in dem Polit-Drama DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND – IN DEN FÄNGEN DER MACHT. Abgedreht hat er WANTED, einen Film des russischen Regisseurs Timur Bekmambetov (WÄCHTER DER NACHT – NOCHNOI DOZOR, 2004; DAYWATCH, 2006).
Zu Hause in Großbritannien hat der junge Schotte für den BBC-1-Thriller "State of Play" (2003) und für "Early Doors" (2003) auf BBC-2 das Lob der Kritik geerntet. Vorher drehte er "White Teeth" (2002) für Channel Four, wo er auch in "Shameless" (2004) zu sehen war. In Stephen Frys Film BRIGHT YOUNG THINGS mit Peter O’Toole und Stockard Channing spielte er die Hauptrolle, trat neben Kirsten Dunst, Paul Bettany und Sam Neill in der romantischen Komödie WIMBLEDON – SPIEL, SATZ UND... LIEBE auf und spielte den an multipler Sklerose erkrankten Rory O’Shea in INSIDE I’M DANCING.
Zu seinen früheren Arbeiten gehören Rollen in BOLLYWOOD QUEEN, TRENCH ORROR (2002) und REGENERATION (1997) mit Jonathan Pryce. Fernsehauftritte hatte McAvoy unter anderem in der preisgekrönten Miniserie "Band of Brothers" ("Band of Brothers – Wir waren wie Brüder", 2001) von HBO, die von Tom Hanks und Steven Spielberg produziert wurde. Für die BBC drehte er zum Beispiel "Inspector Lynley Mysteries" (2001), "Murder in Mind" (2001) und "Lorna Doone" (2000). Noch bevor McAvoy sein
Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama antrat, hatte er im Alter von 16 Jahren sein Debüt in dem britischen Film THE NEAR ROOM ("Die Hölle nebenan", 1995) gegeben.
2006 wurde James McAvoy bei der Verleihung der BAFTAs mit dem Rising Star Award ausgezeichnet.
Für ihre Leistung in Christopher Guests Komödie BEST IN SHOW wurde Catherine O’Hara mit dem American Comedy Award als lustigste Nebendarstellerin in einem Kinofilm ausgezeichnet. Mit Guest hat sie bereits mehrfach zusammen gearbeitet, so auch bei A MIGHTY WIND und WAITING FOR GUFFMAN. Erst 2006 haben die beiden ein weiteres gemeinsames Projekt abgeschlossen, die Komödie ES LEBE HOLLYWOOD.
Zu ihren Kinofilmen gehören außerdem: SODBRENNEN, BEETLEJUICE sowie KEVIN ALLEIN ZU HAUS und KEVIN – ALLEIN IN NEW YORK, wo sie Macaulay Culkins Mutter spielte. In folgenden Werken übernahm Catherine O’Hara ebenfalls Rollen: VERLIEBT IN SALLY, NIX WIE RAUS AUS ORANGE COUNTY, THE LAST OF THE HIGH KINGS oder GAME 6. In letzter Zeit machte sie insbesondere als Synchronsprecherin auf sich aufmerksam, und zwar in den US-amerikanischen Originalversionen von NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS, AB DURCH DIE HECKE und MONSTER HOUSE.
Während ihrer Zeit am Second City Theatre in Toronto kam O’Hara nicht nur erstmals mit dem Schauspielen, sondern auch mit dem Schreiben, Improvisieren und Regieführen in Berührung. Gemeinsam mit einigen Theaterkollegen schuf sie schließlich das Comedy-Format "SCTV", das erst vor kurzem in Übersee einen erfolgreichen Start auf DVD zu verzeichnen hatte. Die Drehbucharbeit zu "SCTV" brachte O’Hara bereits einen Emmy sowie weitere vier Emmy-Nominierungen ein.
Neben diversen anderen Auftritten in Fernsehproduktionen war Catherine O’Hara im Jahre 2003 auch in einigen Episoden der HBO-Serie "Six Feet Under" zu bewundern.